Die Strasse hat uns wieder!
Versuche, sich an Hoehe und unabwendbaren, allgegenwaertigen Tourismus zu gewoehnen.Umgeben von schneebedeckten Cordilleren. Hier soll die Geburtsstaette der Incas sein. Karg bewachsene, dennoch gruene Bergruecken im saphir-blauen See. Eukalyptus-Haine, wie ueberall in diesen Hoehen. Die Terassen der Bauern sind abgeerntet. Kakteen. Sich staendig wechselndes Gestein, voller Farbenfreude. Ruinen, Felsen. Vom Riff aus nehmen wir ein Bad, auch wenn die Temperaturen nicht zum Schwimmen einladen. Die Dorfjungs lassen ihre Drachen steigen. Huehner auf dem Weg. Die Esel im Hof sehen traurig aus. Die Ausblicke, das Licht an sich, sind einmalig und unbeschreiblich. Die Schafe stecken schattensuchend ihre Koepfe unter einen steinernen Altar. Die Sonne brennt unerbittlich - Kaelte, wenn sie geht.
Cusco, 3500m - Stadt der Inca.
Allerdings hat kolonialer spanischer Charme die Incas in die Museen gebracht.
Der beruehmte Inca-Trail zur heiligen Stadt Machu Picchu ist ueber Monate ausgebucht. Mit 8 anderen Backpackern wollen wir eine alternative Tour durch die Berge am Heiligen Tal wagen. Abraham, unser junger smarter Guide und 10 Leute: Gruesse aus New York-City, Tel-Aviv, Sydney, Madrid, La Paz und Berlin!
Erste Etappe: Ein bischen Adrenalin gefaellig?
Ein Klein-Bus bringt uns in die Wolken: auf den Abra Malaga, 4350 m hoch. Von hier aus mit Hilfe der Schwerkraft - auf dem Mountainbike - hinunter nach Santa Maria, 1250 m gelegen. Nebel. Die Haende - in unpassenden Handschuhen - fuerchten das Erfrieren. Klimazonen ziehen an uns vorbei. Urwald-gruene Taeler unter uns...
Ein Klein-Bus bringt uns in die Wolken: auf den Abra Malaga, 4350 m hoch. Von hier aus mit Hilfe der Schwerkraft - auf dem Mountainbike - hinunter nach Santa Maria, 1250 m gelegen. Nebel. Die Haende - in unpassenden Handschuhen - fuerchten das Erfrieren. Klimazonen ziehen an uns vorbei. Urwald-gruene Taeler unter uns...
Die letzte Nacht ist so kurz wie unser Entschluss fest: 4 Uhr aufstehen: um die Sonne ueber Machu Picchu aufgehen zu sehen (im Foto unten rechts kommt sie durchs Sonnen-Tor der Inca) und dann gleich weiter hinauf zu steigen auf den nahen Wayna-Picchu, um die Aussicht hinab auf die alten Ruinen zu geniessen...
Der allgegenwaertige Tourismus hatte uns fast abgeschreckt hierher zu kommen, aber jetzt spaetestens...
... wissen wir: die Incas haben etwas von Plaetzen verstanden
... werden wir fuer unsere Muehen unglaublich reichlich belohnt
1 Kommentar:
schoen...
seid ihr beide gesund?
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